Man sagt, von allen Schafen, die es gab, brummen nur die Beiden.

Text: Andrea Radola, geträumt in der Nacht zum 14.01.1999

P.S. Dieses Gedicht darf gern verlinkt werden. Ich bitte aber darum, nicht gegen das in Deutschland bestehende Urheberrecht zu verstossen und mich in Verbindung mit diesen Versen als Autor zu nennen!

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Zwei Schäfchen Ein Pferdchen lebte jahrelang mit zwei Schäfchen auf der Weide. Und jeden Tag, wenn sie das Pferdchen sah´n, da brummten sie - vor Freude. Doch eines Tag´s, die Sonne schien, die Drei war´n auf der Weide, ein Metzger kam und holte sie! Die Schäfchen! Alle Beide! Das Pferd stand nun alleine da, alleine auf der Weide. Es weinte einsam vor sich hin. Und brummte - nur ganz leise. Die Schäfchen fuhren traurig fort. Es dauerte ´ne Weile, da fingen sie zu weinen an. Sie weinten - nur ganz leise. Der Metzger doch konnt´ ihnen nichts tun. Er sah sie an, ´ne Weile. Sie zitterten und brummten nur. Sie brummten? Ja! Ganz leise! Und eines Tag´s, das Pferdchen war alleine auf der Weide, da war es ihm, als hörte es..... ein Brummen? Ja! Ganz leise! Es dachte nur, das kann nicht sein! Sie sind doch tot, die Beiden. Ich werd´ es sicher nie mehr hör´n, das Brummen meiner Kleinen! Doch die Schäfchen waren wieder da! Ja, wirklich! Alle Beide! Sie brummten dem Pferd ein Liedchen vor. Es brummte mit - vor Freude! Man sagt, von allen Schafen, die es gab, brummen nur die Beiden. Und es stimmt! Ich sah sie mal! Sie brummten! Ja! Ganz leise! Text: Andrea Lange (damals Radola), geträumt in der Nacht zum 14.01.1996